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Altlastenverzeichnis Linsengericht

Das Altlastenkataster für Linsengericht führt Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlichen Raum Main-Kinzig-Kreis als untere Bodenschutzbehörde für Main-Kinzig-Kreis. Dort erhalten Sie die Auskunft, ob ein Grundstück in Linsengericht als Altlast oder als altlastverdächtige Fläche geführt wird. Rechtsgrundlage ist das Hessisches Altlasten- und Bodenschutzgesetz (HAltBodSchG).

Kurz beantwortet

Das Altlastenverzeichnis für Linsengericht führt Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlichen Raum Main-Kinzig-Kreis als untere Bodenschutzbehörde. Die Auskunft für ein einzelnes Flurstück beantragen Sie dort schriftlich; Auskunft nach Verwaltungskostenordnung, in der Regel 30 bis 110 Euro. Amtlich heißt das Register in Hessen Altflächendatei und Altlastenkataster.

Altlastenauskunft für Linsengericht beantragen

Ihr Antrag geht an Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlichen Raum Main-Kinzig-Kreis als zuständige untere Bodenschutzbehörde. Wir stellen ihn in Ihrem Auftrag und übernehmen die Korrespondenz.

  • Zuständige Stelle wird ermittelt
  • Bescheid per E-Mail oder Post
  • Weitere Unterlagen mitbestellbar
Jetzt Auskunft beantragen Kostenpflichtiger privater Antragsservice. Der Antrag ist auch direkt bei der Behörde möglich.

Altlastenauskunft Linsengericht auf einen Blick

Zuständige Stelle Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlichen Raum Main-Kinzig-Kreis
Register Altflächendatei und Altlastenkataster (Altflächeninformationssystem (ALTIS))
Rechtsgrundlage HAltBodSchG und BBodSchG
Gebühr Auskunft nach Verwaltungskostenordnung, in der Regel 30 bis 110 Euro
Bearbeitungszeit in der Regel 1 bis 4 Wochen
Landkreis / kreisfreie Stadt Main-Kinzig-Kreis
Bundesland Hessen
Postleitzahlen 63589

Untere Bodenschutzbehörde für Linsengericht

Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlichen Raum Main-Kinzig-Kreis Untere Bodenschutzbehörde · Main-Kinzig-Kreis · Hessen
Zum Wartturm 11 – 13 63571 Gelnhausen Telefon: +49 6051 8515648 E-Mail: info@mkk.de Fax: +49 6051 8577
Details zur Behörde
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Sprechzeiten

Für Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlichen Raum Main-Kinzig-Kreis liegen uns keine verbindlichen Sprechzeiten vor. Wir geben hier bewusst keine geschätzten Zeiten an, weil untere Bodenschutzbehörden ihre Zeiten häufig kurzfristig ändern und Auskünfte ohnehin überwiegend schriftlich erteilt werden.

Gut zu wissen: Für die Altlastenauskunft ist kein persönlicher Besuch nötig. Ein formloser schriftlicher Antrag mit Gemarkung, Flur und Flurstücksnummer genügt in aller Regel.

Rechtsgrundlage in Hessen

Amtliche Bezeichnung Altflächendatei und Altlastenkataster
Fachinformationssystem Altflächeninformationssystem (ALTIS)
Landesgesetz Hessisches Altlasten- und Bodenschutzgesetz (HAltBodSchG)
Bundesrecht Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG), BBodSchV
Fachbehörde des Landes Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG)
Untere Bodenschutzbehörde Landkreise, kreisfreie Städte und Regierungspräsidien
Gebührenrahmen Auskunft nach Verwaltungskostenordnung, in der Regel 30 bis 110 Euro

Hessen erfasst Verdachtsflächen zunächst in der Altflächendatei ALTIS. Erst nach Bewertung wird eine Fläche als Altlast im Kataster geführt. Auskunft geben die unteren Bodenschutzbehörden, die fachliche Führung liegt beim HLNUG.

Angaben zum Landesrecht nach dem Stand der Recherche und ohne Gewähr. Maßgeblich ist die jeweils geltende Fassung des Gesetzes sowie die Gebührenordnung der zuständigen Stelle.

Was im Altlastenkataster über ein Grundstück in Linsengericht steht

Ein Eintrag enthält die Lage des Flurstücks, die dokumentierte frühere Nutzung, die daraus abgeleiteten Verdachtsstoffe, den Untersuchungsstand und die behördliche Bewertung. Nicht jeder Eintrag bedeutet eine bestätigte Altlast: Der weitaus größte Teil der erfassten Flächen ist zunächst nur altlastverdächtig.

Die Auskunft nennt außerdem, ob für die Fläche bereits eine orientierende Untersuchung oder eine Detailuntersuchung vorliegt und ob Nutzungsbeschränkungen eingetragen sind. Für die Bewertung eines Kaufobjekts ist dieser Verfahrensstand oft wichtiger als der Eintrag selbst.

Eine Negativauskunft bedeutet nicht, dass der Boden unbelastet ist. Sie besagt nur, dass der Behörde für dieses Flurstück nichts bekannt ist. Flächen ohne auffällige Historie wurden vielerorts nie systematisch untersucht.

Altlastenauskunft für Linsengericht beantragen

Sie können den Antrag direkt bei Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlichen Raum Main-Kinzig-Kreis stellen - formlos, schriftlich, mit Gemarkung, Flur und Flurstücksnummer. Das kostet Sie nur die amtliche Gebühr.

Wenn Sie den Weg abkürzen möchten, übernehmen wir das als privater Antragsservice: Wir stellen den Antrag in Ihrem Auftrag, reichen ihn bei der zuständigen Stelle ein und führen die Korrespondenz bis zum Bescheid.

Auskunft für Linsengericht beantragen

Das brauchen Sie für den Antrag

  • Gemarkung, Flur und Flurstücksnummer (aus Grundbuchauszug oder Flurkarte)
  • Anschrift des Grundstücks
  • Nachweis des berechtigten Interesses: Grundbuchauszug, Vollmacht oder Kaufvertragsentwurf
  • Angabe, wofür die Auskunft benötigt wird

Orte in der Umgebung von Linsengericht

Angrenzende Gemeinden können in denselben oder in einen anderen Zuständigkeitsbereich fallen. Bei Grundstücken nahe der Kreisgrenze lohnt der Blick auf den Nachbarort.

Häufige Fragen zum Altlastenverzeichnis Linsengericht

Wer führt das Altlastenverzeichnis für Linsengericht?

Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlichen Raum Main-Kinzig-Kreis führt das Altlastenkataster für Linsengericht. Die Behörde ist untere Bodenschutzbehörde für Main-Kinzig-Kreis und erteilt Auskünfte zu einzelnen Flurstücken.

Wie erhalte ich eine Altlastenauskunft für ein Grundstück in Linsengericht?

Stellen Sie einen Antrag bei Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlichen Raum Main-Kinzig-Kreis und geben Sie Gemarkung, Flur und Flurstücksnummer an. Sie müssen ein berechtigtes Interesse darlegen, etwa als Eigentümer, Kaufinteressent mit Vollmacht oder Bauherr. Hessen erfasst Verdachtsflächen zunächst in der Altflächendatei ALTIS. Erst nach Bewertung wird eine Fläche als Altlast im Kataster geführt. Auskunft geben die unteren Bodenschutzbehörden, die fachliche Führung liegt beim HLNUG.

Was kostet die Altlastenauskunft in Linsengericht?

Die Gebühr richtet sich nach dem Landesrecht von Hessen: Auskunft nach Verwaltungskostenordnung, in der Regel 30 bis 110 Euro. Der genaue Betrag steht im Gebührenverzeichnis der zuständigen Stelle.

Wie heißt das Altlastenkataster in Hessen?

Amtlich heißt es Altflächendatei und Altlastenkataster, das zugehörige Fachinformationssystem ist Altflächeninformationssystem (ALTIS). Fachlich betreut wird es durch Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG).

Ist mein Grundstück in Linsengericht betroffen, wenn ein Nachbargrundstück im Kataster steht?

Nicht automatisch. Der Eintrag bezieht sich auf ein konkretes Flurstück. Relevant für Nachbargrundstücke wird eine Altlast erst, wenn sich Schadstoffe über Grundwasser oder Bodenluft ausbreiten. Ob eine solche Schadstofffahne vorliegt, ergibt sich aus der Detailuntersuchung und ist Teil der behördlichen Auskunft.

Brauche ich die Auskunft vor dem Kauf einer Immobilie in Linsengericht?

Bei Grundstücken mit gewerblicher oder industrieller Vornutzung ist sie dringend zu empfehlen. Kaufverträge schließen die Haftung des Verkäufers für Sachmängel in aller Regel aus, sodass das Sanierungsrisiko nach dem Kauf beim Erwerber liegt. Die Auskunft kostet einen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Betrag, eine Sanierung schnell ein Vielfaches.

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