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Altlastenverzeichnis Lemgo

Das Altlastenkataster für Lemgo führt Alte Hansestadt Lemgo als untere Bodenschutzbehörde für Lippe. Dort erhalten Sie die Auskunft, ob ein Grundstück in Lemgo als Altlast oder als altlastverdächtige Fläche geführt wird. Rechtsgrundlage ist das Landesbodenschutzgesetz Nordrhein-Westfalen (LBodSchG NRW).

Kurz beantwortet

Das Altlastenverzeichnis für Lemgo führt Alte Hansestadt Lemgo als untere Bodenschutzbehörde. Die Auskunft für ein einzelnes Flurstück beantragen Sie dort schriftlich; Auskunft nach Allgemeiner Verwaltungsgebührenordnung, meist 30 bis 130 Euro. Amtlich heißt das Register in Nordrhein-Westfalen Kataster über altlastverdächtige Flächen und Altlasten.

Altlastenauskunft für Lemgo beantragen

Ihr Antrag geht an Alte Hansestadt Lemgo als zuständige untere Bodenschutzbehörde. Wir stellen ihn in Ihrem Auftrag und übernehmen die Korrespondenz.

  • Zuständige Stelle wird ermittelt
  • Bescheid per E-Mail oder Post
  • Weitere Unterlagen mitbestellbar
Jetzt Auskunft beantragen Kostenpflichtiger privater Antragsservice. Der Antrag ist auch direkt bei der Behörde möglich.

Altlastenauskunft Lemgo auf einen Blick

Zuständige Stelle Alte Hansestadt Lemgo
Register Kataster über altlastverdächtige Flächen und Altlasten (Fachinformationssystem Stoffliche Bodenbelastung (FIS StoBo))
Rechtsgrundlage LBodSchG NRW und BBodSchG
Gebühr Auskunft nach Allgemeiner Verwaltungsgebührenordnung, meist 30 bis 130 Euro
Bearbeitungszeit in der Regel 1 bis 4 Wochen
Landkreis / kreisfreie Stadt Lippe
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Postleitzahlen 32657

Untere Bodenschutzbehörde für Lemgo

Alte Hansestadt Lemgo Untere Bodenschutzbehörde · Lippe · Nordrhein-Westfalen
Marktplatz 1 32657 Lemgo Telefon: +49 5261 2130 E-Mail: info@lemgo.de Fax: +49 5261 213215 Website: www.lemgo.de
Details zur Behörde
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Zuständigkeit laut Amtsangabe

Bauamt / Umweltamt

Quelle: offizielle Website der Behörde , abgerufen am 05.09.2026

Sprechzeiten

Für Alte Hansestadt Lemgo liegen uns keine verbindlichen Sprechzeiten vor. Wir geben hier bewusst keine geschätzten Zeiten an, weil untere Bodenschutzbehörden ihre Zeiten häufig kurzfristig ändern und Auskünfte ohnehin überwiegend schriftlich erteilt werden.

Gut zu wissen: Für die Altlastenauskunft ist kein persönlicher Besuch nötig. Ein formloser schriftlicher Antrag mit Gemarkung, Flur und Flurstücksnummer genügt in aller Regel.

Rechtsgrundlage in Nordrhein-Westfalen

Amtliche Bezeichnung Kataster über altlastverdächtige Flächen und Altlasten
Fachinformationssystem Fachinformationssystem Stoffliche Bodenbelastung (FIS StoBo)
Landesgesetz Landesbodenschutzgesetz Nordrhein-Westfalen (LBodSchG NRW)
Bundesrecht Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG), BBodSchV
Fachbehörde des Landes Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV)
Untere Bodenschutzbehörde Kreise und kreisfreie Städte
Gebührenrahmen Auskunft nach Allgemeiner Verwaltungsgebührenordnung, meist 30 bis 130 Euro

Nach § 8 LBodSchG NRW führen die unteren Bodenschutzbehörden das Kataster über altlastverdächtige Flächen und Altlasten. Betroffene Eigentümer werden über die Eintragung informiert. Das LANUV führt den landesweiten Datenbestand.

Angaben zum Landesrecht nach dem Stand der Recherche und ohne Gewähr. Maßgeblich ist die jeweils geltende Fassung des Gesetzes sowie die Gebührenordnung der zuständigen Stelle.

Was im Altlastenkataster über ein Grundstück in Lemgo steht

Ein Eintrag enthält die Lage des Flurstücks, die dokumentierte frühere Nutzung, die daraus abgeleiteten Verdachtsstoffe, den Untersuchungsstand und die behördliche Bewertung. Nicht jeder Eintrag bedeutet eine bestätigte Altlast: Der weitaus größte Teil der erfassten Flächen ist zunächst nur altlastverdächtig.

Die Auskunft nennt außerdem, ob für die Fläche bereits eine orientierende Untersuchung oder eine Detailuntersuchung vorliegt und ob Nutzungsbeschränkungen eingetragen sind. Für die Bewertung eines Kaufobjekts ist dieser Verfahrensstand oft wichtiger als der Eintrag selbst.

Eine Negativauskunft bedeutet nicht, dass der Boden unbelastet ist. Sie besagt nur, dass der Behörde für dieses Flurstück nichts bekannt ist. Flächen ohne auffällige Historie wurden vielerorts nie systematisch untersucht.

Altlastenauskunft für Lemgo beantragen

Sie können den Antrag direkt bei Alte Hansestadt Lemgo stellen - formlos, schriftlich, mit Gemarkung, Flur und Flurstücksnummer. Das kostet Sie nur die amtliche Gebühr.

Wenn Sie den Weg abkürzen möchten, übernehmen wir das als privater Antragsservice: Wir stellen den Antrag in Ihrem Auftrag, reichen ihn bei der zuständigen Stelle ein und führen die Korrespondenz bis zum Bescheid.

Auskunft für Lemgo beantragen

Das brauchen Sie für den Antrag

  • Gemarkung, Flur und Flurstücksnummer (aus Grundbuchauszug oder Flurkarte)
  • Anschrift des Grundstücks
  • Nachweis des berechtigten Interesses: Grundbuchauszug, Vollmacht oder Kaufvertragsentwurf
  • Angabe, wofür die Auskunft benötigt wird

Orte in der Umgebung von Lemgo

Angrenzende Gemeinden können in denselben oder in einen anderen Zuständigkeitsbereich fallen. Bei Grundstücken nahe der Kreisgrenze lohnt der Blick auf den Nachbarort.

Häufige Fragen zum Altlastenverzeichnis Lemgo

Wer führt das Altlastenverzeichnis für Lemgo?

Alte Hansestadt Lemgo führt das Altlastenkataster für Lemgo. Die Behörde ist untere Bodenschutzbehörde für Lippe und erteilt Auskünfte zu einzelnen Flurstücken.

Wie erhalte ich eine Altlastenauskunft für ein Grundstück in Lemgo?

Stellen Sie einen Antrag bei Alte Hansestadt Lemgo und geben Sie Gemarkung, Flur und Flurstücksnummer an. Sie müssen ein berechtigtes Interesse darlegen, etwa als Eigentümer, Kaufinteressent mit Vollmacht oder Bauherr. Nach § 8 LBodSchG NRW führen die unteren Bodenschutzbehörden das Kataster über altlastverdächtige Flächen und Altlasten. Betroffene Eigentümer werden über die Eintragung informiert. Das LANUV führt den landesweiten Datenbestand.

Was kostet die Altlastenauskunft in Lemgo?

Die Gebühr richtet sich nach dem Landesrecht von Nordrhein-Westfalen: Auskunft nach Allgemeiner Verwaltungsgebührenordnung, meist 30 bis 130 Euro. Der genaue Betrag steht im Gebührenverzeichnis der zuständigen Stelle.

Wie heißt das Altlastenkataster in Nordrhein-Westfalen?

Amtlich heißt es Kataster über altlastverdächtige Flächen und Altlasten, das zugehörige Fachinformationssystem ist Fachinformationssystem Stoffliche Bodenbelastung (FIS StoBo). Fachlich betreut wird es durch Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV).

Ist mein Grundstück in Lemgo betroffen, wenn ein Nachbargrundstück im Kataster steht?

Nicht automatisch. Der Eintrag bezieht sich auf ein konkretes Flurstück. Relevant für Nachbargrundstücke wird eine Altlast erst, wenn sich Schadstoffe über Grundwasser oder Bodenluft ausbreiten. Ob eine solche Schadstofffahne vorliegt, ergibt sich aus der Detailuntersuchung und ist Teil der behördlichen Auskunft.

Brauche ich die Auskunft vor dem Kauf einer Immobilie in Lemgo?

Bei Grundstücken mit gewerblicher oder industrieller Vornutzung ist sie dringend zu empfehlen. Kaufverträge schließen die Haftung des Verkäufers für Sachmängel in aller Regel aus, sodass das Sanierungsrisiko nach dem Kauf beim Erwerber liegt. Die Auskunft kostet einen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Betrag, eine Sanierung schnell ein Vielfaches.

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Diese Seite ist ein privates Verzeichnis und keine Behördenseite. Wir sind weder mit Alte Hansestadt Lemgo noch mit einer anderen Behörde verbunden. Datenstand: 26.09.2026.